Über uns

Wir verstehen uns als „Gemeinde für alle" und als „Offene Kirche", denn wir nehmen die Volkskirche als historisch gewachsene Gestalt und als Chance ernst.

Themenübersicht

  Abschnitt
1 Wir nehmen die Taufe ernst
2 Uns ist die Kirchenmitgliedschaft wichtig
3 Gemeinde als Gemeinschaft erfahrbar machen
4 Der Gottesdienst als Zentrum der Gemeinde
5 Kirchenmusik ist ein Schwerpunkt der Gemeindearbeit
6 Wir wollen die Schwachen schützen
7 Wir haben eine eigene Gemeindepädagogik entwickelt.
8 Wir stärken Mitarbeit und Verantwortung der Laien
9 Die Gemeinde als gesellschaftliche Größe

1. Wir nehmen die Taufe ernst.

Sie ist die Begründung der Kirchenmitgliedschaft, vor allem aber der Beginn der Gotteskindschaft. In der Gemeinschaft der Getauften erfahren wir eine von Gott geschenkte Verbundenheit, die stärker ist als alle von Menschen gemachten Unterschiede. Es gibt keine Rangfolge unter den Getauften.

Jesu Taufe

2. Uns ist die Kirchenzugehörigkeit wichtig.

Deshalb nehmen wir Anteil am Leben unserer Gemeindemitglieder. Wir laden sie ein, besuchen und begleiten sie. Jeder/jede wird immer wieder eingeladen, die Bindung an die Gemeinde zu be- wahren und zu verstärken.

3. Wir wollen Gemeinde als Gemeinschaft erfahrbar machen.

Zu uns gehören Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen und –formen. Sie bringen ihre eigene Glaubensgeschichte mit und ihr Bezug zu unserer Kirche ist verschiedenartig. Wir verstehen die Vielfalt des gelebten Glaubens als eine Bereicherung unserer Gemeinde und als Stärke unserer Gemeinschaft.
In der Verschiedenheit gehören wir zusammen, denn wir sind durch Christus zu einem Leib getauft. Unsere Gemeinde ist deshalb von der Begegnung und vom Miteinander geprägt. Wir haben Gemeinde-gruppen, veranstalten Feste und Fahrten. Wir pflegen die Wir-Symbole – und machen uns gleichzeitig bewusst, dass wir unsere Zusammengehörigkeit nicht uns selbst, sondern der Zusage Christi verdanken.

Gemeinschaft in der Banter Kirche

4. Wir bewahren den Gottesdienst als Zentrum der Gemeinde.

Deshalb gibt es viele verschiedene Gottesdienste, (z.B. Zielgruppengottesdienste, Gruppengottesdienste, Festgottesdienste im Kirchenjahr und zu besonderen Anlässen), die allen Menschen Erfahrungen mit dem Gottesdienst eröffnen.
Die Kasualgottesdienste (Taufen, Trauungen, Jubiläen, Trauergottesdienste) betrachten wir als zentrale volkskirchliche Ereignisse und legen Wert auf eine gute liturgische, musikalische und sprachliche Gestaltung, aber auch auf eine intensive seelsorgerliche Begleitung über die Gottesdienste hinaus.

Banter Kirche

5. Die Kirchenmusik ist traditionell ein Schwerpunkt der Gemeindearbeit.

In und durch Musik äußert sich christlicher Glaube. Deshalb fördern wir eine intensive Chorarbeit in altersspezifischen Singgruppen. Die Chöre binden Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus Bant und der ganzen Stadt. Sie bereichern das gottesdienstliche und gemeindliche Leben ebenso wie Orgelspiel und konzertante Kirchenmusik. Durch unseren kirchenmusikalischen Schwerpunkt (Kreiskantorat) leisten wir in der Stadt und der Region einen wichtigen Beitrag für den Dialog von Kirche und Kultur.

Orgel in der Banter Kirche

6. Wir wollen die Schwachen schützen.

Deshalb helfen wir allen Menschen in Not, so weit und so gut wir das vermögen. Wir schützen und verteidigen sie und sind bestrebt, Gefahren abzuwenden.

7. Wir haben eine eigene Gemeindepädagogik entwickelt.

Der christliche Glaube will gelehrt, eingeübt und immer wieder auf seine Bedeutung für das Leben des Einzelnen und die Gemeinschaft überprüft werden. Die Einrichtungen für Kinder und Jugendliche sind unverzichtbarer Bestandteil der Gemeinde.

eine eigene Gemeindepädagogik

8. Wir stärken Mitarbeit und Verantwortung der Laien.

Deshalb schaffen wir klare Arbeitsbereiche und Teil-Verantwortungen, sowohl für die Pastorinnen und Pastoren als auch für alle haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden. Arbeits- und Verantwortungsbereiche werden in regelmäßigen Abständen besprochen. Ehrenamtlichen sind Ansprechpartner/Ansprechpartnerinnen zugeordnet, die sie in ihrer Tätigkeit begleiten.

Mitarbeit stärken

9. Wir verstehen unsere Gemeinde als eine gesellschaftliche Größe.

Glaube bleibt nicht privat, sondern mischt sich ein. Deshalb nehmen wir das Wächteramt* der Kirche wahr. Wir überlassen die Menschen unseres Stadtteils, unserer Stadt und unserer Region nicht sich selbst, sondern schauen genau hin und sind wach, wenn es ungerecht, unsozial oder unchristlich zugeht. Wir pflegen eine intensive Öffentlichkeitsarbeit, die unsere Gemeinde, die Kirche und das Christentum positiv darstellt, aber wir werden auch kritische Äußerungen nicht scheuen.

* Wachen im Sinne von aufmerksam sein und schützen, nicht von bewachen.

Der Text entspricht unserer aktuellen Gemeindekonzeption.