Über uns

1. Wir nehmen die Taufe ernst

In der Taufe kommt sichtbar ein gegenseitiges Ja zum Ausdruck: das Ja des Täuflings / der Familie zur Sache der Liebe – und das Ja Gottes zum getauften Menschenkind. In der Gemeinschaft der Getauften erfahren wir eine von Gott geschenkte Verbundenheit, die stärker ist als alle von Menschen gemachten Unterschiede. In der Verschiedenheit gehören wir zusammen, denn wir sind durch Christus zu einem Leib getauft. Es gibt deshalb keine Rangfolge unter den Getauften. Die Taufe ist zudem die Begründung der Kirchenmitgliedschaft.

2. Uns ist die Kirchenzugehörigkeit wichtig

Wir nehmen Anteil am Leben unserer Gemeindeglieder. Wir laden sie ein, besuchen und begleiten sie. Alle werden immer wieder ermuntert, die Bindung an die Gemeinde zu bewahren und zu verstärken.

 3. Wir wollen Gemeinde als Gemeinschaft erfahrbar machen

Zu uns gehören Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen und –formen. Sie bringen ihre eigene Glaubensgeschichte mit und ihr Bezug zu unserer Kirche ist verschiedenartig. Wir verstehen die Vielfalt des gelebten Glaubens als eine Bereicherung unserer Gemeinde und als Stärke unserer Gemeinschaft. Sie ist von der Begegnung und vom Miteinander geprägt. Wir haben Gemeindegruppen, veranstalten Feste und Fahrten. Wir pflegen die Wir-Symbole und machen uns gleichzeitig bewusst, dass wir unsere Zusammengehörigkeit der Zusage Christi verdanken.

 

4. Wir bewahren den Gottesdienst als Zentrum der Gemeinde

Der Gottesdienst stiftet Gemeinschaft und Orientierung durch Gottes Wort und Sakrament. Er gibt Raum, Ruhe zu finden - und Dankbarkeit vor Gott zum Ausdruck zu bringen. Er stiftet Trost und Kraft. Es gibt viele verschiedene Gottesdienste, die Menschen ansprechen. Neben dem Predigt- und Abendmahlsgottesdienst unter anderem Zielgruppengottesdienste, Festgottesdienste im Kirchenjahr und zu besonderen Anlässen. Die Kasualgottesdienste wie Taufen, Trauungen, Jubiläen, Trauergottesdienste betrachten wir als zentrale volkskirchliche Ereignisse. Wir legen Wert auf eine intensive seelsorgerliche Begleitung über die Gottesdienste hinaus.

 

 5. Die Kirchenmusik ist ein Schwerpunkt der Gemeindearbeit

Kirchenmusik ist Verkündigung und damit unverzichtbarer Bestandteil des Gottesdienstes und unseres Gemeindelebens. Sie ist ein Weg, christlichen Glauben für Menschen erfahrbar zu machen. Wir pflegen den Gemeindegesang, eine gegliederte Chorarbeit, das Orgelspiel und konzertante Kirchenmusik. Die Chöre binden Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus Bant und der ganzen Stadt. Mit unserem kirchenmusikalischen Schwerpunkt  (Stadtkantorat) leisten wir in der Stadt und der Region einen wichtigen Beitrag für den Dialog von Kirche und Kultur.

6. Wir wollen die Schwachen stärken

Jesus Christus hat sich allen Menschen zugewandt, in besonderer Weise denen, die am Rand stehen. Wir verstehen uns darum als diakonische Gemeinde. Wir wollen Menschen ermutigen, aufbauen, beraten, stärken und trösten.

7. Wir haben eine eigene Gemeindepädagogik entwickelt

Der christliche Glaube will gelehrt, eingeübt und immer wieder auf seine Bedeutung für das Leben des Einzelnen und die Gemeinschaft überprüft werden. Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sind darum unverzichtbare Bestandteile unserer Gemeinde.

 8. Wir stärken Mitarbeit und Verantwortung der Laien

Wir schaffen klare Arbeitsbereiche und Teil-Verantwortungen, sowohl für die Pastorinnen und Pastoren als auch für alle haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden. Arbeits- und Verantwortungsbereiche werden in regelmäßigen Abständen besprochen. Den Ehrenamtlichen sind Ansprechpartner/innen zugeordnet, die sie in ihrer Tätigkeit begleiten.

 

 

 9. Wir verstehen unsere Gemeinde als eine gesellschaftliche Größe

Wir leben unseren Glauben öffentlich, stehen dazu und mischen uns ein. Wir nehmen das Wächteramt* der Kirche wahr. Wir kümmern uns um Menschen unseres Stadtteils, unserer Stadt und unserer Region, schauen genau hin und sind wach, dass es gerecht und sozial zugeht. Wir nehmen Menschen anderen Glaubens ernst und suchen den Austausch mit ihnen. Wir pflegen eine intensive Öffentlichkeitsarbeit.

* Wachen im Sinne von aufmerksam sein und schützen

Der Text entspricht unserer aktuellen Gemeindekonzeption vom 19. Februar 2013.